Fachwissen
Aluminium wird nur selten mit umhüllten Stabelektroden geschweißt da
es sehr viel Erfahrung benötigt um gute und gleichmäßige
Schweißnähte zu erhalten.
So kann es durch zu viel Wärmeeintrag sehr schnell zum
Abschmelzen des Grundmaterials oder, im Gegensatz, durch zu wenig
Wärmeeintrag zu mangelhaften Schweißnähten kommen.
Außerdem ist die Umhüllung dieser Elektroden stark hygroskopisch und kann auch nur bedingt rückgetrocknet werden. Das heißt angebrochene Packungen müssen schnell verbraucht werden da Sie durch Lagerung an der Luft durch Aufnahme von Feuchtigkeit unbrauchbar werden.
In der Praxis werden Bleche bis ca.4-5 mm zumeist im WIG Verfahren,
dickere Stärken im MIG Verfahren geschweißt.
Unseres Wissens nach werden in seltenen Fällen große Querschnitte und Blöcke mit
umhüllten Stabelektroden geschweißt.
Ab und zu kommen Aluminium Stabelektroden auch bei Reparaturschweißungen
zum Einsatz bei denen kein großer Wert auf Festigkeit gelegt wird
oder der Einsatz von anderen Verfahren aus technischen Gründen
nicht möglich ist.
Elektroschweißprozesse:
Autogenschweißen und Brennschneiden:
| Gasfiltertyp | Kennfarbe | Hauptanwendungsbereich | |
|---|---|---|---|
| A | Organische Gase und Dämpfe | ||
| B | Anorganische Gase und Dämpfe | ||
| E | Schwefeldioxid und Chlorwasserstoff | ||
| K | Ammoniak | ||
| Spezialfilter (werden in der Regel nicht in Gasfilterklassen unterteilt) | |||
| AX | Niedrig siedende organische Verbindung (Siedepunkt bis 65 °C) der Niedrigsiedergruppe 1 und 2 | ||
| SX | Wie vom Hersteller festgelegt | ||
| NO-P3 | Nitrose Gase | ||
| Hg-P3 | Quecksilber | ||
| CO | Kohlenmonoxid | ||
| Reaktor P3 | Radioaktives Jod einschließlich Jodmethan | ||
| Gasfilterklasse | Aufnahmevermögen | Hochzulässige Schadstoffkonzentration |
|---|---|---|
| 1 | Klein | 0,1 Vol% (1000 ppm) |
| 2 | Mittel | 0,5 Vol% (5000 ppm) |
| 3 | Groß | 1,0 Vol% (10000 ppm) |
| Partikelfilterklasse | Schutzvermögen | Rückhaltevermögen | Anwendung |
|---|---|---|---|
| P1 | Feste Partikel | Klein | Nur für Partikel von inerten Stoffen |
| P2 | Feste und flüssige Partikel | Mittel | Gegen Partikel mindergiftiger Stoffe |
| P3 | Feste und flüssige Partikel | Groß | Gegen Partikel giftiger und hochgiftiger Stoffe |
Quelle: www.feuerwehr-halle.de
| Gasart | max. Flaschendruck |
Kennfarbe | Flaschenventil-Abgangsgewinde: |
| Sauerstoff | 200 bar | blau | G 3/4 " rechts |
| Sauerstoff | 300 bar | blau | CEN Nr.7, W 30x2 re., Ø 17,3 / 18,3 mm |
| Sauerstoff UNITOR (Seefahrt) | 200 bar | W21,8 x1/14" re. (Norm Schweden+Norwegen) | |
| Stickstoff | 200 bar | schwarz | W 24,32 x 1/14" re. |
| Stickstoff | 300 bar | schwarz | CEN Nr.1, W 30x2 re., Ø 15,9 / 20,1 mm |
| Brenngas, Formiergas, Propan, Wasserstoff, Methan | 200 bar | rot | W21,8 x 1/14" links |
| Brenngas, Formiergas, Propan, Wasserstoff, Methan | 300 bar | rot | W 30x2 LH (links), Ø 15,2 / 20,2 mm |
| Druckluft | 200 bar | schwarz | G 5/8" re. Innengewinde |
| Druckluft | 300 bar | schwarz | W 30x2 re., Ø 16,6 x 19,4 mm |
| CO2, Argon, Helium, Kohlensäure, Schwefelhexafluorid, Reifengas | 200 bar | schwarz | W21,8 x 1/14" re. |
| Prüfgas | 200 bar | rot | M 19x1,5 LH (links) |
| CO (Kohlenmonoxid) | 200 bar | rot | G 1" LH (links) |
| Stickoxidul (Lachgas, N2O) | 200 bar | G 3/8" re. | |
| Azetylen | 30 bar | gelb | Bügelanschluß |
| Azetylen UNITOR (Seefahrt) | 30 bar | 3/4" re. Innengewinde (Norm Schweden+Norwegen) | |
| Propangas / MAPP | 30 bar | orange | W21,8 x 1/14" li. |
| Ammoniak NH3 | W21,8 x 1/14" re. | ||
| Frigen | W21,8 x 1/14" re. |
| Gewindemaß: | Außengewindemaß: | Innengewindemaß: |
|---|---|---|
| G 1/8" | ca. 9,5 mm | ca. 8,8 mm |
| G 1/4" | ca. 12,9 mm | ca. 11,9 mm |
| G 3/8" | ca. 16,4 mm | ca. 15,3 mm |
| G 1/2" | ca. 20,3 mm | ca. 19,3 mm |
| G 3/4" | ca. 24,5 mm | |
| W 21,8 | ca. 20,0 mm | |
| W 24,32 | ca. 22,6 mm |
Die Umwandlung der Netzspannung in Schweißspannung kann physikalisch nicht ohne Verluste durchgeführt werden. Das hängt mit dem Innenwiderstand des Leiters zusammen.
Das Verhältnis von Schweißdauer und Abkühlphase wird als Einschaltdauer (ED) bezeichnet.
Zur Bestimmung der ED gilt für Profi-Schweißgeräte die Norm EN 60974-1. (Den Geräten für eingeschränkten Gebrauch und Hobby wird die Norm EN 50060 zugrundegelegt.) Die ED wird innerhalb einer Zyklusdauer von 10 Minuten (100%) ermittelt. Eine ED von 60% bedeutet demnach, dass die Schweißzeit 6 Minuten (60%) und die Abkühlzeit 4 Minuten (40%) betragen. Diese Daten gelten dann als Normmesswerte, die zum Vergleich verschiedener Geräte dienen.
Die Ermittlung der ED erfolgt bei einer bestimmten Umgebungstemperatur. Bis vor kurzem waren 25° vorgegeben, also eine Temperatur, die dem durch- schnittlichen Einsatz in Mitteleuropa entspricht. Inzwischen wurde auf 40° erhöht.
Grundsätzlich gilt: Je höher die ED, um so geringer die Zwangspausen.
Quelle: Lorch Schweißtechnik GmbH
Der elektrische Lichtbogen brennt zwischen dem Werkstück und einer abschmelzenden Elektrode. Die Elektrode liefert also gleichzeitig den Zusatzwerkstoff.
Die Stabelektrode wird in einen Elektrodenhalter eingespannt und vom
Schweißer an der Nahtstelle geführt.
Stabelektroden sind im allgemeinen umhüllt. Die Umhüllung schmilzt ebenfalls ab und schützt durch freiwerdende Gase und als Schlacke das Schmelzbad und den Lichtbogen vor dem Zutritt der Außenluft. Nach dem Erkalten des Schmelzbades wird die Schlacke entfernt.
Geräte mit {S}-Zeichen können auch unter erhöhter elektrischer Gefährdung eingesetzt werden.
Inverterschweißgeräte haben besonders gute Schweißeigenschaften und sind daher auch für Sonderelektroden gut geeignet. Beinahe alle schweißbaren Materialien können mit Stabelektroden geschweißt werden, z.B. Baustahl, Kesselstahl, Röhrenstahl, Stahlguss, Edelstahl, Hartauftragungsstähle usw. Elektroden-Schweißen ist einfach und sicher.
Die kompakten Geräte sind problemlos zu handhaben und einfach zu transportieren. Da kein Gas erforderlich ist, kann auch im Freien, selbst bei Wind geschweißt werden.
Elektroden-Schweißgeräte werden in allen Bereichen, von der Industrie bis zum Handwerk eingesetzt.
Beim
MIG Verfahren (Metall-Inert-Gas) sowie beim MAG Verfahren (Metall-Aktiv-Gas)
brennt der elektrische Lichtbogen zwischen dem abschmelzenden, automatisch
zugeführten Schweißdraht (=Elektrode) und dem Werkstück.
Ein separat zugegebenes Gas schützt den Lichtbogen und die Schweißzone vor dem Zutritt der Außenluft.
Schutzgas und Schweißdraht
müssen dem Grundwerkstoff angepasst werden.
Die schweißbaren Materialien sind:
Aluminium, Alu-Legierungen:
Verfahren MIG:
- Drahtelektrode: dem zu verschweißenden Material entsprechend
- Schutzgas: Ar, He oder Gemische
Stahl allgemein (Bau-, Kessel-, Rohrstahl):
Verfahren: MAG:
- Drahtelektrode: SG 1-3
- Schutzgas: Mischgas (Ar/CO2) oder CO2
Edelstahl, hochlegierte Stähle:
Verfahren: MAG:
- Drahtelektrode: dem zu verschweißenden Material entsprechend
- Schutzgas: Mischgase (z.B. Ar/CO2 oder Ar/CO2/O2)
Durch die enormen Vorteile ist MIG-MAG-Schweissen heute das meist angewandte Schweißverfahren. Die große Schweißgeschwindigkeit, die minimale Nacharbeit und der geringe Verzug sorgen für eine hohe Wirtschaftlichkeit. Die hohe Schweißnahtfestigkeit, die hervorragenden Dünnblecheigenschaften und die einfache und sichere Handhabung bei Stahl, Aluminium und Edelstahl machen das Verfahren universell.
Beim WIG-Verfahren (WIG=Wolfram-Inert-Gas) brennt der elektrische Lichtbogen
zwischen der nicht abschmelzenden Wolfram-Elektrode und dem Werkstück.
Der Lichtbogen ist sehr intensiv und kann sehr gut geführt werden.
Das separat zugeführte Argon-Schutzgas schützt den Lichtbogen und die Schweißzone vor dem Zutritt der Atmosphäre. Falls erforderlich wird Zusatzwerkstoff von Hand oder mit einer speziellen Kaltdrahtzufuhr zugegeben.
Die EG-Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten regelt die Verwendung von Gefahrstoffen inGeräten und Bauteilen. Sie, sowie die jeweilige Umsetzung in nationales Recht, wird zusammenfassend mit dem Kürzel RoHS (engl.: Restriction of (the use of certain) hazardous substances; deutsch: „Beschränkung (der Verwendung bestimmter) gefährlicher Stoffe“) bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Das Ziel ist dabei, im Zuge der massiven Ausweitung von Wegwerfelektronik äußerst problematische Bestandteile aus den Produkten zu verbannen. Dazu gehört unter anderem, die bleifreie Verlötung elektronischer Bauteile durchzusetzen, giftige Flammhemmer bei der Herstellung von Kabeln zu verbieten sowie die Einführung entsprechender Ersatzprodukte zu verstärken. Des Weiteren müssen auch die verwendeten Bauteile und Komponenten selbst frei von entsprechenden Stoffen sein.
Dies hat direkte Auswirkung auf beteiligte Firmen wie Importeure, Einzelunternehmen (auch kleine Hardwarefirmen) oder Geschäfte und Handelsketten und demzufolge in letzter Konsequenz auch für den Verbraucher.
Gängige Substanzen der Elektronik gelten als höchst umweltgefährdend, da sie zum einen toxisch wirken, zum anderen nicht oder nur schlecht abgebaut werden können. Diese Substanzen sollen durch die RoHS aus den Produkten verbannt werden. Davon betroffen sind
Nach der ursprünglichen Richtlinie durften diese Substanzen prinzipiell nicht in Produkten enthalten sein. Da diese Forderung produktionstechnisch nicht umsetzbar gewesen wäre und kleine Mengen analytisch nicht nachgewiesen werden können, wurden in einer Änderung der Richtlinie vom 18. August 2005 konkrete Grenzwerte für die im Produkt enthaltenen homogenen Materialien festgelegt[1]:
Gemäß Artikel 4, Absatz 3 behält sich die Richtlinie auch ein Verbot weiterer Substanzen vor, wenn neue wissenschaftliche Studien auf eine Gesundheits- und / oder Umweltgefährdung dieser Substanzen hinweisen. Für eine derartige Änderung ist eineEntscheidung (EG) der Kommission notwendig.
Die Umsetzung von RoHS dürfte wohl das aufwändigste Projekt sein, mit dem die Elektro- und Elektronikindustrie jemals konfrontiert wurde. Viele bewährte und teilweise auf breiter Front standardmäßig eingesetzte Produktionsverfahren sind nicht mehr nutzbar. Eines der größten Probleme ist die Verwendung von bleifreiem Lötzinn. Da Abschätzungen über die Langzeit-Zuverlässigkeit der neuen Verfahren kaum möglich sind und in sicherheitsrelevanten Bereichen, wie beispielsweise bei Autos, in der Luftfahrt und der Medizin sowie beim Militär zu schwerwiegenden Problemen führen könnten, gibt es zumindest vorläufig eine Reihe von Ausnahmen. Die RoHS wird daher mit fortschreitenden Erfahrungswerten fortgeschrieben werden.
Zur Umstellung auf bleifreie Lötverbindungen wird von vielen Herstellern eine Ablösung der üblichen Sn60Pb40-Lote und die Einführung von höherschmelzenden SnCu- oder SnAgCu-Loten getestet. Hierbei zeigen sich außer den höheren Kosten (100–200 % durch das Silber und die Patentkosten) für die bleifreien Lote auch Probleme mit der qualitativen Beurteilung der „matteren“ Lötstellen beim Einsatz silberhaltiger Legierungen. Es gibt zudem auch noch einige Adaptionsprobleme bei den Prozessen. Hier wird beim Einsatz silberhaltiger Legierungen eine Begutachtung der Maschinen dringend empfohlen. In der Regel lohnt es sich nicht, bestehende Maschinen umzubauen. Neben einem neuen Tiegel und dem gesamten Tiegelinventar wird auch eine längere Vorheizstrecke benötigt. Ferner kann Silber sowohl Edelstahl als auch Titan auflösen. Für den Löttiegel und die Lötdüsen wird deshalb beschichteter Stahl verwendet. Diese Beschichtung ist aber empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung (Bohren, Kratzen, Schlagen).
Das gesamte thermische Prozessfenster ist kleiner geworden: So beträgt die Temperaturdifferenz zwischen Schmelzpunkt von Sn95.5Ag3.8Cu0.7 (217 °C) und der Arbeitstemperatur von 260 °C nur noch 43 °C laut: Lot. Zum Vergleich beträgt sie beim Sn63 Pb37 (Schmelzpunkt 186 °C und einer Arbeitstemperatur 250 °C) 64 °C. Dies kann beispielsweise bewirken, dass bei Multilayerplatinen, Platinen mit Kühlkörpern, Trafos oder anderen wärmeentziehenden Bauteilen das Lot beim Hochsteigen in der Durchkontaktierung bereits erstarrt, bevor es die Oberseite erreicht und der Kontakt hergestellt wird. Als Ausweg ist eine Erhöhung des Energieeintrags während der Vorheizungsphase möglich, jedoch entziehen auch hier die Kühlkörper der Platine noch reichlich Wärme. Das Arbeiten mit höheren Löttemperaturen (bis ca. 280 °C) hingegen würde zwar das Prozessfenster vergrößern, kann aber bei kleinen Bauteilen mit geringer Wärmekapazität zu Schmelzeffekten führen. Eine Abschätzung im vorhinein ist schwer möglich, da immer noch viele Bauteile laut Datenblatt auf 260 °C spezifiziert sind.
Der Einsatz von Stickstoff zur Reduzierung von Oxidationsprodukten ist sinnvoll. Schon eine Erhöhung von 30 ppm auf 500 ppm Restsauerstoffgehalt bringt eine massive Entstehung von Schlacke mit sich. Mittlerweile gibt es auch Langzeiterkenntnisse über die Zuverlässigkeit solcherart hergestellter Geräte. Ein weiteres bis jetzt ungelöstes Problem ist die Bildung von Whiskern, die zu Kurzschlüssen auf Platinen führen können. Besonders gefährdet sind Baugruppen mit hohen Arbeitstemperaturen (Computer, Leistungsverstärker). In sicherheitsrelevanten Bereichen ist daher bleifreies Lötzinn auf Grund von Nichteinhaltung von Parametern verboten.
Schwierig gestaltet sich die Umstellung der Fertigung bei älteren Produkten, wo die entsprechenden Komponenten nicht mehr hergestellt werden beziehungsweise die Fertigungsprozesse noch nicht umgestellt wurden. Es sind dann entsprechende Ersatzbauteile zu suchen und in entsprechend adaptierte Designs (z. B. von Hauptplatinen) zu integrieren.
Eine Ausnahme der Richtlinie besteht für Ersatzteile, die für die Reparatur oder Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten bestimmt sind, die vor dem 1. Juli 2006 auf den Markt gebracht wurden (EG-Richtlinie 2002/95/EG Artikel 2 Abs. 3).
Vorerst ausgenommen von dieser Richtlinie sind medizinische Geräte sowie Überwachungs- und Kontrollinstrumente und durch die Erfüllung der Altautoverordnung auch die Autoelektronik sowie der militärische Bereich. Bei Reparaturen von Menschenhand sind die erhöhten Schmelztemperaturen und die Eigenschaften des bleifreien Lötzinns problematisch. Daher dürfen sie weiterhin mit bleihaltigem Lötzinn ausgeführt werden.
Die vorläufigen Ausnahmen der Richtlinie sind:
Die EU-Richtlinie wurde am 27. Januar 2003 verabschiedet. Bis Ende 2004 sollte die Umsetzung in nationales Recht bei den EU-Mitgliedsstaaten erfolgt sein. Die Situation in den einzelnen Ländern ist jedoch unterschiedlich.
In Deutschland trat am 16. März 2005 das Elektro- und Elektronikgerätegesetz in Kraft, das neben der RoHS auch die EU-Direktive WEEE (Reduktion und Entsorgung von Elektronikschrott) in deutsches Recht umsetzte. Die Übergangsfrist für die betroffenen Hersteller und Branchen lief bis zum 1. Juli 2006.
In Österreich ist die Umsetzung der RoHS und WEEE in der Elektroaltgeräteverordnung geregelt, die am 30. April 2005 in Kraft trat.
Auch die Schweiz zieht mit dem Erlass der ChemRRV (Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung) nach. Auch in Ländern wie Japan und USA sind ähnliche Verordnungen im Gespräch, in der Umsetzung oder bereits in Kraft.
In der Volksrepublik China trat am 1. März 2007 die „China RoHS“ (Management Methods for Controlling Pollution Caused by Electronic Information Products Regulation) in Kraft. Auf die Industrie kommt damit ein breites Regelwerk mit Stoffverboten, Zertifizierungen und/oder Zollkontrollen sowie Kennzeichnungspflichten zu. Der Geltungsbereich dieser Richtlinie bezieht sich zunächst auf dieselben sechs Stoffklassen der RoHS-Richtlinie. Zudem gibt es noch Vorgaben zur Energieeffizienz, einfachemRecycling und Umweltverträglichkeit. Überdies muss auch die Verpackung umweltverträglich sein und die Materialien sind zu benennen.
Norwegen hat unter dem Namen PoHS einen Entwurf für eine Richtlinie vorgestellt, die insgesamt 18 Substanzen in Konsumgütern verbieten soll. Dabei überschneidet sich die PoHS mit der RoHS nur in zwei Substanzen: Cadmium und Blei. Die PoHS Richtlinie wurde mittlerweile wegen vehementen Einspruches der EU gestoppt.
Südkorea hat am 27. April 2007 ein allgemein als Korea-RoHS bezeichnetes Gesetz verabschiedet, das am 1. August 2008 in Kraft getreten ist. Der korrekte Titel lautet „Act for Resource of Electrical and Electronic Equipment and Vehicles“. In diesem Gesetz werden weitgehend die EU Richtlinien RoHS, WEEE und ELV übernommen. Eine Kennzeichnung der Produkte wie bei der ChinaRoHS ist nicht vorgesehen.
In der RoHS Richtlinie wurde festgeschrieben, dass die Regelungen in gewissen Abständen überprüft und an den aktuellen Stand der Technik angepasst werden sollen. Beginnend mit dem 4. Oktober 2007 hat Öko-Institut e. V. die Aufgabe übernommen, eine Studie zur möglichen Ausweitung der Stoffverbote zu erarbeiten. Der Abschlussbericht soll am 4. Juni 2008 vorgelegt werden.
Eine Studie zur Überprüfung der bestehenden Ausnahmeregelungen soll in Kürze vergeben werden.
Stand 20.05.2011
Die aktuelle Version finden Sie immer unter: http://de.wikipedia.org/wiki/RoHS
Quelle: Wikipedia
Die WEEE-Richtlinie (von engl.: Waste Electrical and Electronic Equipment; deutsch: (Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall) ist die EG-Richtlinie 2002/96/EG zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektronikschrott aus nicht mehr benutzten Elektro- und Elektronikgeräten. Ziel ist das Vermeiden, Verringern sowie umweltverträgliche Entsorgen der zunehmenden Mengen an Elektronikschrott durch eine erweiterte Herstellerverantwortung.
Die EU-Richtlinie ist im Januar 2003 in Kraft getreten. Bis 13. August 2004 sollten die EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie in nationale Gesetze umgesetzt und ein nationales Rücknahmesystem aufgebaut haben. Ab Dezember 2006 sollen mindestens 4 kg Elektronikschrott pro Einwohner und Jahr rezykliert werden. In Deutschland trat am 16. März 2005 das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft, das neben der WEEE auch die EU-Direktive RoHS (Mengenbeschränkung bestimmter Schadstoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) in deutsches Recht umsetzte. Um auch der WEEE gerecht zu werden wurde am 21. Oktober 2003 beschlossen die VDI-Richtline 2343 zu überarbeiten. Diese gibt Anmerkungen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Elektro- und Elektronikaltgeräten und wird künftig die Aspekte der Grundlagen, Logistik, Demontage, Aufbereitung, Verwertung, Vermarktung und Wiederverwendung (ReUse) beinhalten.
Die WEEE-Direktive der EU unterscheidet folgende Produktgruppen:
WEEE-Kennzeichnung:
Stand 20.05.2011
Die aktuelle Version finden Sie immer unter: http://de.wikipedia.org/wiki/WEEE
Quelle: Wikipedia


Teflonseelen werden bei der Verarbeitung von Aluminium- und Edelstahldrähten beim MIG / MAG (Schutzgasschweißen) verwendet.
Die Teflonseele wird anstatt der meist serienmäßig eingebauten Drahtspirale in das Schlauchpaket eingezogen.
Gründe sind bei Aluminiumdraht die hohe Reibung zwischen Aluminiumdraht und Stahlspirale. Der Aluminiumabrieb verstopft zusätzlich die Stahlspirale. Bei Edelstahldraht sorgt der, wenn auch geringe, Abrieb der Stahlspirale in der Schweißnaht für Verunreinigungen und später dann zu Roststellen.
Bei hohen Drahtvorschubgeschwindigkeiten (Meterzahlen) werden aufgrund der besseren Wärmeformbeständigkeit auch Seelen aus Polyamid (PA) eingesetzt.
Quelle: Weldorado
| Zoll Bruchwert |
Zoll Dezimalwert |
mm Metrisch |
|---|---|---|
| 1/64" | 0,016" | 0,397 mm |
| 1/32" | 0,031" | 0,794 mm |
| 1/16" | 0,063" | 1,587 mm |
| 1/8" | 0,125" | 3,175 mm |
| 1/4" | 0,250 | 6,350 mm |
| 3/8" | 0,375" | 9,525 mm |
| 1/2" | 0,500" | 12,700 mm |
| 5/8" | 0,625" | 15,875 mm |
| 3/4" | 0,750 | 19,050 mm |
| 7/8" | 0,875" | 22,225 mm |
| 1" | 1" | 25,400 mm |
| 1 1/4" | 1,250" | 31,750 mm |
| 1 1/2" | 1,500" | 38,100 mm |
| 1 3/4" | 1,750" | 44,450 mm |
| 2" | 2" | 50,800 mm |
| 2 1/4" | 2,250" | 57,150 mm |
| 2 1/2" | 2,500" | 63,500 mm |
| 2 3/4" | 2,750" | 69,850 mm |
| 3" | 3" | 76,200 mm |
| 3 1/4" | 3,250" | 82,550 mm |
| 3 1/2" | 3,500" | 88,900 mm |
| 3 3/4" | 3,750" | 95,250 mm |
| 4" | 4" | 101,60 mm |
| 4 1/4" | 4,250" | 107,95 mm |
| 4 1/2" | 4,500" | 114,30 mm |
| 4 3/4" | 4,750" | 120,65 mm |
| 5" | 5" | 127,00 mm |
| 6" | 6" | 152,40 mm |
| 7" | 7" | 177,80 mm |
| 8" | 8" | 203,20 mm |
| 9" | 9" | 228,60 mm |
| 10" | 10" | 254,00 mm |
